U13 spielt Remis gegen Eder

11. März 2019

VFB Marburg – SG Eder Frankenberg    0:0

Der böige Wind hatte einen wesentlichen Einfluss auf das Spiel und begünstigte jedes Team eine Halbzeit lang. Ein probates Mittel den Wind für sich auszunutzen fanden aber weder die Gastgeber noch der Gast. Schüße aus der zweiten Reihe waren eine Seltenheit in diesem Spiel.

Die SG Eder Frankenberg stand sehr kompakt in der Defensive und verdichtete geschickt die Räume. Marburg war dadurch zwar optisch überlegen, ohne aber dabei nennenswert gefährlich vors Tor zu kommen. Ab der 15. Minute gab es dann etwas mehr auf dem Platz zu sehen. Der VFB erhöhte deutlich den Druck und den Frankenbergern ging ein wenig der Zugriff im Mittelfeld verloren. Folge: einige aussichtsreiche Chancen der Hausherren. Entweder fanden die Hereingaben von außen aber keinen Abnehmer oder wurden diese ohne Ziel einen Mitspieler zu erreichen vor´s Tor gespielt. Was dennoch auf den Kasten kam, war stets Beute des sehr guten Gästetorhüters. Auch in der Folge war es immer wieder Leon Vardanyan, der den Einschlag hinter sich verhinderte.

Das änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nicht. Der VFB Marburg, nun mit dem Wind im Rücken, tat sich weiter schwer gegen die tief gestaffelten und einsatzfreudigen Gäste. Die SG Eder hielt gut dagegen, liefen die Marburger stark an, zwangen sie immer wieder zu Fehlpässen. Den Kreativkräften der Schimmelreiter fehlen derzeit auch die zündenden Ideen und die Laufbereitschaft einen solch defensiven Gegner auszuhebeln.

Wenn man vorne keine Tore macht, passiert es oft das man hinten eins fängt. Die Gäste wurden im Verlauf immer mutiger und hatten die ein oder andere Torchance. Räume taten sich genügend auf für ein erfolgreiches Konterspiel. Glücklicherweise waren aber auch die Gäste-Angreifer nicht zielgenau.

Die größte Chance für den VFB ergab sich in der 52. Minute. Sebastian Wiegand wurde auf halbrechts freigespielt, drang in den Strafraum ein und hatte nur noch den Torhüter vor sich. Platziert war der Schuss, aber der Torwart war in der richtigen Ecke. Vielleicht hätte man etwas mehr Druck reinbringen können und flach schießen sollen. Im Nachhinein ist es aber müßig, darüber zu sprechen. Scheiß egal wie, aber der Ball muss rein.

Fazit: Der VFB spielte sich eine Torschuss-Statistik von gefühlt 10:3 heraus, ohne den Ball allerdings im Kasten unterzubringen. Die Abschlussschwäche der Offensive zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison.

Statistik

VFB Marburg: Linneborn – Lichtl, Schubert, Schönmaker – Linker, Engel – Wiegand, Bodur, Vogel

Bank:  Sindermann (31.), Schneider (50.), Mumberg (56.), Behlert, Weber (ETW)

Tore:  Fehlanzeige

Schiedsrichter: Max Vielhaber (Mardorf)